Gottesdienst to go

An diesem Sonntag dürfen wieder Gottesdienste in Kirchen gefeiert werden – unter strengen Auflagen.

Aber es gibt auch weiterhin das Angebot, den Gottesdienst to go am Sonntag zu Hause oder an einem anderen Ort alleine oder in der häuslichen Gemeinschaft zu feiern.

Sonntag, 12.07.2020

Taufstein in Schmölz

Herbert Müller hat sich einmal mehr für „seine“ Laurentiuskirche in Schmölz engagiert. Seit 1581 steht der Taufstein im Gotteshaus.

In der letzten Zeit hat er sehr gelitten und musste fachmännisch restauriert werden. Dies war nun durch eine großzügige Spende möglich gemacht worden.

Der staatlich geprüfte Steintechniker, Restaurator und Meister im Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk Wilhelm Keim aus Rosslach hat die Arbeiten übernommen und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Der Taufstein ist nun wieder ein Schmuckstück im Altarraum. Inzwischen wurde er schon wieder mit großer Zufriedenheit in Gebrauch genommen.

Über das Ergebnis freuen sich Architekt Herbert Müller, Restaurator Wilhelm Keim, Pfarrer Gerald Munzert.

Taufstein Kirche Schmölz

Gottesdienste wieder feiern – was müssen wir beachten?

Wir freuen uns, dass es möglich ist, wieder in den Kirchen Gottesdienst zu feiern. Wie auch in allen anderen Bereichen des öffentlichen Lebens ist dies mit strengen Auflagen zum Infektionsschutz verbunden.

Nicht für alle Gemeinden ist es möglich, diese Maßnahmen schon jetzt umzusetzen. Daher finden nicht in allen Kirchen bereits ab 10. Mai Gottesdienste statt. Achten Sie bitte auf örtliche Aushänge!

Jede Kirchengemeinde erstellt für Ihre Kirche/n ein örtliches Schutzkonzept. Das beinhaltet unter welchen Bedingungen wir Gottesdienst feiern dürfen und setzt so die erforderlichen gesetzlichen Vorgaben um.

Für alle verbindlich sind folgende Regeln:

Jeder Gottesdienstbesucher muss einen Mund-Nasen-Schutz tragen, den er selber mitbringt und der während des ganzen Gottesdienstes, auch beim Singen, getragen werden muss!

Nur Besucher ohne ansteckende Krankheiten oder Atemwegsinfektionen sind zugelassen.

Es gibt markierte Plätze, die dafür sorgen, dass der Mindestabstand von 2 Metern nach allen Seiten eingehalten wird. Daraus ergibt sich eine maximale Sitzplatzanzahl. Diese ist aber von Kirche zu Kirche unterschiedlich! Um möglichst vielen Menschen einen Gottesdienst anzubieten, feiern manche Gemeinden auch zwei Gottesdienste hintereinander.

Der Mindestabstand muss auch beim Betreten und Verlassen der Kirche gewahrt werden, daher kann es zu Wartezeiten kommen. Auch beim Warten vor der Kirche muss der Mindestabstand eingehalten werden.

Emporen sind je nach örtlicher Gegebenheit geöffnet.

Die Türen sind vor und nach dem Gottesdienst weit geöffnet, damit niemand beim Eintreten Türgriffe anfassen muss.

Es wird für eine häufige Reinigung der Türklinken und anderer Kontaktflächen, sowie der Mikrophone gesorgt.

Es sind Schilder aufgestellt, die auf Desinfektion, die Einhaltung der Abstände und die MNB- Pflicht hinweisen.

Im Eingangsbereich der Kirche gibt es Möglichkeiten zur Händedesinfektion. 
Es werden keine Gesangbücher ausgelegt. Es wird gebeten die eigenen Gesangbücher mitzubringen

Es geht kein Klingelbeutel durch die Reihen, vielmehr werden am Ausgang Körbchen aufgestellt, mit denen für den vorher mitgeteilten Verwendungszweck gesammelt wird.

Der Gottesdienst findet in kürzerer Form statt.

Für Abendmahlsfeiern gelten ganz strenge Vorgaben, daher werden viele Gemeinden erst einmal / vorerst auf die Feier des Heiligen Abendmahls verzichten.

Gottesdienst-Sendereihe in TV Oberfranken

In Gemeinschaftsproduktion von TV Oberfranken und dem Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreis Bayreuth entsteht eine Sendereihe mit Gottesdiensten und Andachten aus verschiedenen Kirchen im Kirchenkreis.

Den Anfang der Reihe macht die Regionalbischöfin am Sonntag, 29. März mit einem Gottesdienst aus der Stadtkirche Bayreuth.

In den darauffolgenden Wochen werden Gottesdienste ausgestrahlt

am 5. April aus Coburg

am 12. April aus Thurnau

am 19. April aus Pegnitz

am 26. April aus Kronach-Ludwigsstadt

Die halbstündigen Gottesdienste werden in TV Oberfranken ausgestrahlt an den kommenden Sonntagen jeweils um 9:00 Uhr, 11:00 Uhr, 13:00 Uhr und 14:00 Uhr.

(Auszug aus der Pressemittelung von Regionalbischöfin Dr. Dorothea Greiner vom  26. März 2020)

Video Gottesdienste

Die Kirchengemeinde Kronach und Küps stellt Video-Gottesdienste zur Verfügung.

Die Gottesdienste finden finden Sie auf den Seiten der Kirchengemeinden Kronach und Küps.

Bild: Pixabay

Ulrike Schorn und Markus Müller werden Dekane für Kronach-Ludwigsstadt

Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern

Die Oberkirchenrätin im Kirchenkreis Bayreuth

Pressemitteilung vom 13. Dezember 2019

Ulrike Schorn und Markus Müller werden Dekane für Kronach-Ludwigsstadt

Das Pfarrersehepaar Ulrike Schorn und Markus Müller werden Dekanin und Dekan für den Dekanatsbezirk Kronach-Ludwigsstadt sowie Pfarrerin und Pfarrer an der Christuskirche in Kronach.

Das Pfarrer-Ehepaar ist seit 2005 im mittelfränkischen Gutenstetten und Reinhardshofen tätig. Neben ihrer Tätigkeit in der Kirchengemeinde haben beide eine ausgewiesene wissenschaftliche Qualifikation. Ulrike Schorn war Vikarin in Würzburg; vorher promovierte sie im Fach Altes Testament in Erlangen, nach dem Vikariat war sie sechs Jahre lang Assistentin für Altes Testament und biblische Archäologie in Mainz. Markus Müller schrieb seine Doktorarbeit im Fach Neues Testament ebenfalls in Erlangen, wo er vor seinem Vikariat in Heroldsberg 2002 habilitiert wurde und seither als Privatdozent lehrt.

An ihrer bisherigen Wirkungsstätte ist Ulrike Schorn Seniorin des Pfarrkapitels und Dekanatsbeauftrage für Notfallseelsorge. Sie ist zudem theologische Referentin des Museums „Kirche in Franken“ in Bad Windsheim. Markus Müller ist im Kirchenkreis Nürnberg Beauftragter für Lektoren und Prädikanten, und ist zudem seit September 2016 Pfarrer in der Kirchengemeinde Münchsteinach. Beide Eheleute sind auch als Mentoren in der „Fortbildung in den ersten Amtsjahren“ aktiv.

Die beiden 55-Jährigen haben einen 18-jährigen Sohn.

Regionalbischöfin Dorothea Greiner traut den beiden die Aufgabe zu: „Wer denkt, dass wissenschaftlich hoch qualifizierte Menschen sich nur schwer einfach ausdrücken können, findet in den beiden das leuchtende Gegenbeispiel. Gewiss trägt auch ihre Liebe zum ländlichen Raum und den Menschen dazu bei, dass sie unmittelbaren Kontakt zu Menschen finden. Ihre theologische Bildung wird den Gemeinden im Dekanatsbezirk Freude bereiten durch tiefgründige Predigten und die Fähigkeit geistlich zu leiten.“

Ulrike Schorn / Markus Müller äußerten nach der Wahl: „Wir danken für das entgegengebrachte Vertrauen und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit in der Christuskirche in Kronach und in der vielfältigen Kirchenlandschaft im Dekanat Kronach-Ludwigsstadt. Im Vertrauen auf Gottes Zusage „Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein“ gehen wir unsere neue Aufgabe an, die Menschen hier zu begleiten.“

Der Dekanatsbezirk Kronach-Ludwigsstadt wurde 2010 aus den beiden Frankenwald-Dekanaten Kronach und Ludwigsstadt gebildet. In ihm leben ca. 19000 Evangelische in 23 Kirchengemeinden – teils in stark katholisch geprägten Gebieten, teils an Orten, die seit der Reformation evangelisch sind.

Bayreuth, 13. Dezember 2019

Dr. Dorothea Greiner
Regionalbischöfin

Pfarrersehepaar Ulrike Schorn und Markus Müller

Seiten

Subscribe to Evang.-Luth. Dekanat Kronach-Ludwigsstadt RSS