Erntedank in Schmölz

Erntedank in der Schmölzer Kirche Bild: Susanne Siccardi
Der Altarraum in der Laurentiuskirche war wieder prächtig, kreativ und üppig geschmückt. Martina Maar hatte mit einem Team von jungen Müttern einen Familiengottesdienst zum Thema “Baum” vorbereitet.

Nach und nach brachten die Kinder Teile eines Baumes nach vorne. Die Größeren von ihnen erläuterten, wie wichtig Blätter, Wurzeln, Äste, Stamm, Früchte, aber auch Wasser und Sonne sind, damit alles gut wachsen kann. Für all das dürfen wir dankbar sein.


Pfarrer Gerald Munzert fügte noch einige weitere Gründe hinzu, an diesem Tag dankbar sein zu können: Freunde, Kinder, Eltern, Familie, überhaupt andere Menschen, Demokratie und Frieden, ein Zuhause mit Wasserleitungen, aus denen sauberes Trinkwasser fließt, Brot zum Essen. “Und ganz besonders dankbar bin ich für alle Menschen, die achtsame und respektvolle Worte füreinander haben.”

Besuch der Kirchengemeinde Küps in der Partnergemeinde Lauscha-Ernsttal

Traditionsgemäß erfolgte am 3. Oktober der wechselseitige Besuch der Kirchengemeinden. Diesmal fuhren die Küpser nach Lauscha.

Die Pfarrer Jörg Zech und Henry Jahn aus dem neugegründeten Kirchengemeindeverband „Am Rennsteig“, zu dem jetzt auch die Kirchengemeinde Lauscha-Ernsttal gehört, hatten eine interessante Kirchenbesichtigungstour vorbereitet.

Zunächst ging es zur Kirche in Scheibe-Alsbach, wo Pfarrer Zech mit den beiden Konfirmanden Hermine und Pascal ein Kirchenquiz vorbereitet hatten, bei dem vieles über die schöne Kirche zu erfahren war.

Weiter ging es nach Steinheid in die Liebfrauenkirche. Hier zeigte uns Pfarrer Jahn die schlichte Kirche und wir erfuhren, warum die Kirche ganz in Weiß ausgemalt wurde. Eine Wiederherstellung der ursprünglichen bunten Fassung ist aus finanziellen Gründen zur Zeit leider nicht möglich.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen ging es weiter zur Holzkirche in Neuhaus am Rennsteig. Hier erhielten wir von Herrn Greiner eine professionelle Führung durch die beeindruckende Kirche; dazu erklang zwischendrin immer wieder die Orgel, welche uns den wunderbaren Klang in der Holzkirche aufzeigte.

Nach dem gemeinsamen Kaffeetrinken bei netten Gesprächen ging es wieder zurück nach Hause.

Das Bild zeigt einen Teil der Teilnehmer in der Holzkirche Neuhaus am Rennsteig.

Teilnehmer in der Holzkirche Neuhaus am Rennsteig

Kirchweih in Schmölz

Nach den Schmölzer Bluestagen und vor dem großen E-Bike-Treffen im Biergarten beim Dorfplatz feiert im 825. Jahr des Bestehens der Ort seine Kirchweih.

Zu den verschiedenen Veranstaltungen während der ganzen Woche gehörten die Kirchweihständerla der Heidelbergler Musikanten am Samstag. Im ganzen Ort waren die Klänge zu hören.

Der Sonntag begann mit der Kirchenparade. Vereinsmitglieder mit den Vorständen und Fahnenträger, Politiker mit Altlandrat Oswald Marr und Bürgermeister Bernd Rebhan und Marktgemeinderäten, Kirchenvorsteher mit den Vertrauensleuten Horst Moser und Heike Föhrweiser versammelten sich mit Pfarrer Gerald Munzert vor dessen Dienstsitz aus dem Jahr 1831.

Die Blumen auf den Fensterbänken leuchteten in der Morgensonne, als Heiko Fugmann die Musiker des Spielmannszuges in Bewegung setzte. Gemeinsam ging es die Straße hoch zur Laurentius-Pfarrkirche. Dort machte der Kirchenchor mit Axel Stumpf und der Posaunenchor mit Karlheinz Krause zum Kirchweihfestgottesdienst. Werner Leitner übernahm die Lesung und gemeinsam wurden Fürbitten gesprochen.

Thema der Predigt war Gottes Angebot, sich immer wieder neu erfüllen zu lassen mit Freude, Liebe, Glauben und Gemeinsinn: “Herr, füll unsere Gesellschaft mit guten Augen füreinander. Lass uns die Schöpfung bewahren und für Frieden eintreten unter uns.”

Die Konfirmanden verkauften bei strahlendem Sonnenschein am Nachmittag auf dem Dorfplatz Kuchen, den ihre Mütter gebacken hatten. Natürlich waren die Sitzplätze belegt. Im Biergarten wurde der Tag weiter genossen.

Kirchweih in Schmölz
Kirchweih in Schmölz 

Eine neue Pfarrerin für
Ludwigsstadt und Steinbach a. d. Haide

Liebe Leserinnen und Leser,

gerne darf ich mich Ihnen vorstellen.

Mein Name ist Jessica Rebekka Pöhlmann und ich bin die neue Pfarrerin von Ludwigsstadt und Steinbach an der Haide. Mich freut es wieder in Oberfranken tätig zu sein, woher ich ursprünglich stamme.

Nach einem kleinen Umweg zum Studieren über Erlangen, Budapest, Jerusalem und Leipzig hat es mich zum Vikariat in die Oberpfalz gezogen. In der Nähe von Regensburg, in der Kirchengemeinde Nittendorf-Hemau war ich bis letztes Jahr zuhause. Anschließend war ich für ein Spezialvikariat in New York City und durfte für den Lutherischen Weltbund bei den Vereinten Nationen arbeiten.

Nach dieser spannenden Zeit wollte ich gerne wieder in den Gemeindedienst, um weitere Erfahrungen in diesem Bereich zu sammeln.

Nun freue ich mich auf den schönen Frankenwald, meine neuen Aufgaben und Herausforderungen und die herzlichen Menschen der beiden Gemeinden.

Herzlich grüßt Sie

Ihre Pfarrerin Rebekka Pöhlmann

Pfarrerin Rebekka Pöhlmann

Orgelkonzert in Schmölz

 Konzert für Orgel

Samstag, 17. August ab 19 Uhr
in Schmölz in der St. Laurentius Pfarrkirche

mit Frau Jurate Landsbergyte

Eintritt ist frei

 Frau Jurate Landsbergyte (Orgel)  und Herr Johannes Hustedt (Flöte) in Schmölz

Frau Dr. Jurate Landsbergyte (Jahrgang 1955) ist die Tochter des Musikwissenschaftlers, Pianisten und ehemaligen litauischen Staatspräsidenten Vytautas Landsbergis.

Sie gehört als Musikwissenschaftlerin und Organistin zu den führenden Kulturschaffenden ihres Landes.

Sie konzertiert auch regelmäßig in Europa und den USA. Sie ist mit der gesamten Orgelliteratur vertraut und Expertin in der Musik des Baltikums.

In der St. Laurentiuskirche zu Schmölz wird sie u.a. Werke von J.S. Bach und baltischen Kompoisten vortragen.

Grenzgänger

Am 9. November 2019 jährt sich der Mauerfall zum 30 Mal. Das war für die Arbeitsgemeinschaft Lehrer-Pfarrer Anlass, auf den Spuren der ehemaligen Grenze der Bedeutung der gewonnenen Einheit nachzugehen.

Zunächst haben sich Schwestern der Christusbruderschaft Selbitz nach einem gemeinsamen Mittagsgebet den Fragen der Lehrkräfte und Pfarrer gestellt und sehr persönlich beschrieben, wie sie diese Zeit des Umbruchs erlebt haben. Nach einer hervorragenden Mittagsbewirtung in der Communität ging es im Anschluss zum Deutsch-Deutschen Museum in Mödlareuth.

Bei Vortrag und Führung eines Gymnasiallehrers aus Hof für Deutsch und Geschichte wurde Teilung und Wiedervereinigung spürbar lebendig. Über den Begriff der „Freiheit“ und seine Bedeutung für die Gegenwart wurde vermittelt, wie diese Jahrzehnte auch Schülerinnen und Schülern heute in der Unterrichtspraxis nahe gebracht werden können.

Die Arbeitsgemeinschaft Lehrer-Pfarrer erlebte einen intensiven und eindrucksvollen Fortbildungstag mit viel persönlichen Gesprächen und einem Thema, das in jedem Moment unter die Haut ging. Ausklang fand der erlebnisreiche Tag bei Kaffee und Kuchen im fränkischen Biergarten.

Herzlichen Dank an das Vorbereitungsteam aus dem Dekanat Michelau, Herrn Pfarrer Bautz, Herrn Religionspädagogen Simon Croner und Katechetin Frau Melanie Schäffer, das auch die Arbeitsgemeinschaft aus Kronach-Ludwigsstadt mit in alle Planungen eingebunden hat!

Harriet Eisentraut, Schulreferentin

Zeitzeugin

15 Jahre Gospelchor Schmölz

Vor kurzem feierte der Gospelchor der evangelischen Kirchengemeinde sein 15jähriges Bestehen in der Sankt Laurentius Pfarrkirche in Schmölz in einem Gottesdienst mit Taufe und anschließender Matinee.

Pfarrer Gerald Munzert begrüßte die Zuhörer mit den Worten: „Ich bin sehr froh, dass es diesen Chor gibt und höre ihm immer gerne zu.“ Besonders begrüßte er seinen Vorgänger Pfarrer i.R. Rudolf Ranzenberger, der den Chor gegründet hat und es sich nicht nehmen ließ, mit seiner kräftigen Stimme den Chor zu unterstützen.

15 Jahre Gospelchor Schmölz

Vor 15 Jahren fanden sich Sänger und Sängerinnen zusammen, freundeten sich an und singen seitdem zum Lob Gottes und zur Freude aller Zuhörer. Mit „Sing a new Song“, einem der ersten Lieder des Chores, eröffnete dieser seine Liedvorträge unter der Leitung von Dirigent Gary O’Connell, der den Chor am Klavier begleitete.

65 Jahre Auferstehungskirche in Stockheim

Einige unter uns haben sie noch erlebt und können sich konkret daran erinnern:

Die Einweihung der neu erbauten Auferstehungskirche in Stockheim, seitdem sind 65 Jahre vergangen. Viele sind ihr treu geblieben und identifizieren ihr Glaubensleben auch mit ihr, ihren Gottesdiensten. Der eher schlichte Raum mit dem Altarbild spricht viele an. Treue Besucher sehen in ihr auch eine geistliche Beheimatung. Das ist sehr schön. Auferstehungskirche in Stockheim

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