Markgrafenkirche Seibelsdorf

„Strahlender Festsaal mit moderner Kunst“

Markgrafenkirche Seibelsdorf Bild: Hans Peetz

Anstelle der Andreaskirche, die schon im Jahr 1126 urkundlich erwähnt ist, wurde in den Jahren 1736–1762 die prächtige Markgrafenkirche erbaut, die heute auch diesen Namen trägt.

In dem Dorf an der Grenze zum Erzbistum Bamberg zeigt sich der Stolz der evangelischen Bayreuther Fürsten. Der weite, helle Festsaal erstrahlt seit der Renovierung 2009/2010 in makellosem Weiß.

Im bisher leeren Deckenspiegel hat das preisgekrönte Kunstwerk „Gott-Partikel“ von Gerhard Mayer Platz gefunden, eine moderne Arbeit inmitten des barocken Stuck.

In harmonischem Blau, Gold und Weiß zieht der Kanzelaltar die Blicke auf sich. Er wurde vom Hofbildhauer Johann Gabriel Räntz geschaffen. Das Symbol der Dreieinigkeit Gottes, das goldene Dreieck im Strahlenkranz, ist hier mit dem Kreuz Christi verbunden.

Der Taufstein in Form einer großen griechischen Vase wurde 1830 geschaffen und weist schon in die Zeit des Klassizismus hinüber.


Markgrafenkirche Seibelsdorf Blick zur Orgel Bild: Hans Peetz