Ulrike Schorn und Markus Müller werden Dekane für Kronach-Ludwigsstadt

 

 

Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern

Die Oberkirchenrätin im Kirchenkreis Bayreuth

Pressemitteilung vom 13. Dezember 2019

 

Ulrike Schorn und Markus Müller werden Dekane für Kronach-Ludwigsstadt

Das Pfarrersehepaar Ulrike Schorn und Markus Müller werden Dekanin und Dekan für den Dekanatsbezirk Kronach-Ludwigsstadt sowie Pfarrerin und Pfarrer an der Christuskirche in Kronach.

Das Pfarrer-Ehepaar ist seit 2005 im mittelfränkischen Gutenstetten und Reinhardshofen tätig. Neben ihrer Tätigkeit in der Kirchengemeinde haben beide eine ausgewiesene wissenschaftliche Qualifikation. Ulrike Schorn war Vikarin in Würzburg; vorher promovierte sie im Fach Altes Testament in Erlangen, nach dem Vikariat war sie sechs Jahre lang Assistentin für Altes Testament und biblische Archäologie in Mainz. Markus Müller schrieb seine Doktorarbeit im Fach Neues Testament ebenfalls in Erlangen, wo er vor seinem Vikariat in Heroldsberg 2002 habilitiert wurde und seither als Privatdozent lehrt.

An ihrer bisherigen Wirkungsstätte ist Ulrike Schorn Seniorin des Pfarrkapitels und Dekanatsbeauftrage für Notfallseelsorge. Sie ist zudem theologische Referentin des Museums „Kirche in Franken“ in Bad Windsheim. Markus Müller ist im Kirchenkreis Nürnberg Beauftragter für Lektoren und Prädikanten, und ist zudem seit September 2016 Pfarrer in der Kirchengemeinde Münchsteinach. Beide Eheleute sind auch als Mentoren in der „Fortbildung in den ersten Amtsjahren“ aktiv.

Die beiden 55-Jährigen haben einen 18-jährigen Sohn.

Regionalbischöfin Dorothea Greiner traut den beiden die Aufgabe zu: „Wer denkt, dass wissenschaftlich hoch qualifizierte Menschen sich nur schwer einfach ausdrücken können, findet in den beiden das leuchtende Gegenbeispiel. Gewiss trägt auch ihre Liebe zum ländlichen Raum und den Menschen dazu bei, dass sie unmittelbaren Kontakt zu Menschen finden. Ihre theologische Bildung wird den Gemeinden im Dekanatsbezirk Freude bereiten durch tiefgründige Predigten und die Fähigkeit geistlich zu leiten.“

Ulrike Schorn / Markus Müller äußerten nach der Wahl: „Wir danken für das entgegengebrachte Vertrauen und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit in der Christuskirche in Kronach und in der vielfältigen Kirchenlandschaft im Dekanat Kronach-Ludwigsstadt. Im Vertrauen auf Gottes Zusage „Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein“ gehen wir unsere neue Aufgabe an, die Menschen hier zu begleiten.“

Der Dekanatsbezirk Kronach-Ludwigsstadt wurde 2010 aus den beiden Frankenwald-Dekanaten Kronach und Ludwigsstadt gebildet. In ihm leben ca. 19000 Evangelische in 23 Kirchengemeinden – teils in stark katholisch geprägten Gebieten, teils an Orten, die seit der Reformation evangelisch sind.

Bayreuth, 13. Dezember 2019

Dr. Dorothea Greiner
Regionalbischöfin

Pfarrersehepaar Ulrike Schorn und Markus Müller

Unruhestandsfrühstück in Kronach zum Thema Märchen

„Das ist ja märchenhaft!“

Frühstück Bild: Pixabay

So lautet das Motto eines Unruhestandsfrühstücks, das das Evangelische Bildungswerk am Dienstag, 12. November ab 9 Uhr im evangelischen Gemeindehaus Kronach veranstaltet.

Nach einem ausgiebigen gemeinsamen Frühstück entführt Diplom-Pädagogin Gudrun Wurmthaler ihre Zuhörer in die Welt der Märchen und informiert nicht nur auf unterhaltsame Weise über deren Entstehung, sondern hat auch ein Märchen-Quiz im Gepäck. Märchen sind ein wichtiges Kulturgut. Mit sagenhaften Bildern und einer mythisch-einfachen Sprache begeistern und verzaubern sie Kinder und Erwachsene seit vielen Generationen, beflügeln ihre Phantasie und lassen sie Hoffnung und Zuversicht schöpfen.

Ebenso wie in biblischen Geschichten ist in den Motiven, Bildern und Symbolen der Märchen uraltes Menschheitswissen gespeichert, das reich an Deutungsmustern ist. So geben Märchen Kraft, an sich und den eigenen Problemen zu wachsen.

Anmeldungen bis zum 8. November:
Evangelische Pfarramt Kronach
Friedhofstraße 9
Tel.: 0 92 61 / 35 91
mail@ebw-klm.de

30 Jahre Grenzöffnung

30 Jahre Grenzöffung
Die Grenzöffnung 1989 veränderte das Leben und das Lebensgefühl der Menschen, die im oberen Frankenwald lebten, einschneidend. Bis zur Grenzöffnung waren die Orte von einer oder mehreren Seiten von der grenze umgeben, nach einer oder mehreren Richtungen „hörte die Welt auf“. Mit der Grenzöffnung wurde unsere Region zur Mitte Deutschlands. Besonders die B 85 wurde zur Durchgangsstraße für den Verkehr oder zur Verbindungsstraße zwischen Autobahnsystemen und großstädtischen Räumen.

Die thüringischen Orte wurden wieder zu Nachbarn, wie sie es früher waren. An alte familiäre Beziehungen wurde angeknüpft, neue Beziehungen entstanden. So hat die Grenzöffnung das Leben vieler Bewohner und Bewohnerinnen des oberen Frankenwaldes entscheidend geprägt und ist auch heute in den Lebensgeschichten noch ein entscheidendes Datum.

 Deshalb hat der Kirchenvorstand der Kirchengemeinde Ludwigsstadt beschlossen, die Grenzöffnung am Sonntag, dem 10. November mit zwei Veranstaltungen gebührend zu feiern.

Im Gottesdienst um 9.30 Uhr in der St. Michaeliskirche wird Frau Regionalbischöfin Dr. Dorothea Greiner aus Bayreuth die Predigt halten. Im Anschluss an den Gottesdienst wird zu einem gemütlichen Beisammensein eingeladen.

 Um 17.00 Uhr gibt der Kammerchor der Schlosskapelle Saalfeld unter Leitung von Klaus-Peter Marquardt in der katholischen Heiliggeistkirche ein Konzert. Unterstützt wird der Kammerchor durch Streicher der Jenaer Philharmonie. Der Eintritt zu dem Konzert ist frei. Für die Unkosten bitten wir um Spenden.

Vorstellung von Pfarrerin Pöhlmann

Jessica Rebekka Pöhlmann
Am 8. September um 14 Uhr wurde Pfarrerin Rebekka Pöhlmann offiziell ihren beiden neuen Kirchengemeinden Ludwigsstadt und Steinbach an der Haide in der Michaeliskirche durch Dekanin Dorothea Richter vorgestellt.

Mit dabei waren neben der Gemeinde viele Gäste von nah und fern. Es war ein gelungener Festtag mit natürlich bester kulinarischer Verpflegung.

Vielen herzlichen Dank an alle, die bei den Vorbereitungen mitgeholfen haben, tatkräftig mitangepackt haben und die Festlichkeiten mitgestaltet haben.

Erntedank in Schmölz

Erntedank in der Schmölzer Kirche Bild: Susanne Siccardi
Der Altarraum in der Laurentiuskirche war wieder prächtig, kreativ und üppig geschmückt. Martina Maar hatte mit einem Team von jungen Müttern einen Familiengottesdienst zum Thema “Baum” vorbereitet.

Nach und nach brachten die Kinder Teile eines Baumes nach vorne. Die Größeren von ihnen erläuterten, wie wichtig Blätter, Wurzeln, Äste, Stamm, Früchte, aber auch Wasser und Sonne sind, damit alles gut wachsen kann. Für all das dürfen wir dankbar sein.


Pfarrer Gerald Munzert fügte noch einige weitere Gründe hinzu, an diesem Tag dankbar sein zu können: Freunde, Kinder, Eltern, Familie, überhaupt andere Menschen, Demokratie und Frieden, ein Zuhause mit Wasserleitungen, aus denen sauberes Trinkwasser fließt, Brot zum Essen. “Und ganz besonders dankbar bin ich für alle Menschen, die achtsame und respektvolle Worte füreinander haben.”

Besuch der Kirchengemeinde Küps in der Partnergemeinde Lauscha-Ernsttal

Traditionsgemäß erfolgte am 3. Oktober der wechselseitige Besuch der Kirchengemeinden. Diesmal fuhren die Küpser nach Lauscha.

Die Pfarrer Jörg Zech und Henry Jahn aus dem neugegründeten Kirchengemeindeverband „Am Rennsteig“, zu dem jetzt auch die Kirchengemeinde Lauscha-Ernsttal gehört, hatten eine interessante Kirchenbesichtigungstour vorbereitet.

Zunächst ging es zur Kirche in Scheibe-Alsbach, wo Pfarrer Zech mit den beiden Konfirmanden Hermine und Pascal ein Kirchenquiz vorbereitet hatten, bei dem vieles über die schöne Kirche zu erfahren war.

Weiter ging es nach Steinheid in die Liebfrauenkirche. Hier zeigte uns Pfarrer Jahn die schlichte Kirche und wir erfuhren, warum die Kirche ganz in Weiß ausgemalt wurde. Eine Wiederherstellung der ursprünglichen bunten Fassung ist aus finanziellen Gründen zur Zeit leider nicht möglich.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen ging es weiter zur Holzkirche in Neuhaus am Rennsteig. Hier erhielten wir von Herrn Greiner eine professionelle Führung durch die beeindruckende Kirche; dazu erklang zwischendrin immer wieder die Orgel, welche uns den wunderbaren Klang in der Holzkirche aufzeigte.

Nach dem gemeinsamen Kaffeetrinken bei netten Gesprächen ging es wieder zurück nach Hause.

Das Bild zeigt einen Teil der Teilnehmer in der Holzkirche Neuhaus am Rennsteig.

Teilnehmer in der Holzkirche Neuhaus am Rennsteig

Kirchweih in Schmölz

Nach den Schmölzer Bluestagen und vor dem großen E-Bike-Treffen im Biergarten beim Dorfplatz feiert im 825. Jahr des Bestehens der Ort seine Kirchweih.

Zu den verschiedenen Veranstaltungen während der ganzen Woche gehörten die Kirchweihständerla der Heidelbergler Musikanten am Samstag. Im ganzen Ort waren die Klänge zu hören.

Der Sonntag begann mit der Kirchenparade. Vereinsmitglieder mit den Vorständen und Fahnenträger, Politiker mit Altlandrat Oswald Marr und Bürgermeister Bernd Rebhan und Marktgemeinderäten, Kirchenvorsteher mit den Vertrauensleuten Horst Moser und Heike Föhrweiser versammelten sich mit Pfarrer Gerald Munzert vor dessen Dienstsitz aus dem Jahr 1831.

Die Blumen auf den Fensterbänken leuchteten in der Morgensonne, als Heiko Fugmann die Musiker des Spielmannszuges in Bewegung setzte. Gemeinsam ging es die Straße hoch zur Laurentius-Pfarrkirche. Dort machte der Kirchenchor mit Axel Stumpf und der Posaunenchor mit Karlheinz Krause zum Kirchweihfestgottesdienst. Werner Leitner übernahm die Lesung und gemeinsam wurden Fürbitten gesprochen.

Thema der Predigt war Gottes Angebot, sich immer wieder neu erfüllen zu lassen mit Freude, Liebe, Glauben und Gemeinsinn: “Herr, füll unsere Gesellschaft mit guten Augen füreinander. Lass uns die Schöpfung bewahren und für Frieden eintreten unter uns.”

Die Konfirmanden verkauften bei strahlendem Sonnenschein am Nachmittag auf dem Dorfplatz Kuchen, den ihre Mütter gebacken hatten. Natürlich waren die Sitzplätze belegt. Im Biergarten wurde der Tag weiter genossen.

Kirchweih in Schmölz
Kirchweih in Schmölz 

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