Frohe Weihnachten 2017

Weihnachten und der Herrnhuter Stern
Erfunden wurde der Herrnhuter Stern vor fast 200 Jahren in der Brüdergemeinde in der Oberlausitz. Inzwischen ist er weltweit verbreitet. Dieser markante Stern hängt in Kirchen und Wohnhäusern, er ziert Straßen und Plätze. In dunkler Zeit strahlt er ganz hell  und erinnert uns daran, dass an Weihnachten der Stern der Liebe Gottes bei uns aufleuchtet.
Frohe Feiertage und ein friedvolles neues Jahr wünscht Ihnen
Ihre Dekanin Dorothea Richter

Weihnachtsoratorium am
Donnerstag, 28. Dezember 2017

Weihnachtsoratorium in Seibelsdorf

Am Donnerstag, 28. Dezember 2017 um 19 Uhr erklingen in der Markgrafenkirche zu Seibelsdorf die Kantaten eins, drei, fünf und sechs aus dem berühmten Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach. Solisten sind Annika Gerhards (Sopran), Inga Jäger (Alt), Sebastian Köchig (Evangelist), Jörg Hempel (Bass). Es singt der Dekanats-Chor Kronach. Die musikalische Begleitung übernimmt Prattica di Musica. Gesamtleitung hat Dekanatskantor Marius Popp. Die Kirche ist geheizt. Zuhörer, die gerne einen Fahrdienst in Anspruch nehmen möchten, sollen sich bitte im evangelischen Pfarramt Kronach Tel. Nr. 0 92 61 35 91 melden. Kartenvorverkauf in den evang. Pfarrämtern Burggrub, Fischbach, Kronach, Küps, Pressig-Rothenkirchen, Schmölz, Seibelsdorf und Weißenbrunn des Dekanates Kronach-Ludwigsstadt zu den üblichen Bürozeiten. Vielleicht ein schönes Weihnachtsgeschenk?
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Jahreslosung 2018

Römischer Brunnen

 

 

Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben
von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.
Offenbarung 21, 6

 

Es geht hier um unseren Durst nach Leben, unsere Sehnsucht nach Liebe
Ein Suchtberater erwähnte drei Fragen, die Suchtkranke eher negativ beantworten:
1) Bin ich satt geworden, früher und heute?
2) Bin ich willkommen gewesen?
3) Genüge ich, mir selbst und anderen?

Unser Durst nach Leben soll gestillt werden, auch unsere Sehnsucht nach Liebe.
Nicht umsonst haben wir Christen, katholische und evangelische gleichermaßen, ein Wasserfest. Die Taufe hat es mit Wasser zu tun, dem Leben spendenden Element.
Jesus stillt den Lebensdurst der Menschen, die an ihn glauben. Wer seine Liebe annimmt, kann getrost eigene Defizite zugeben. Unser Glaube hilft uns zu erfahren, dass unsere Sehnsucht erfüllt wird.

Es ist wie bei einem römischen Brunnen: In der Mitte steigt unsichtbar das Wasser hoch. Es fließt oben in die erste, kleinste Schale. Diese wird gefüllt. Über ihren Rand ergießt sich das Wasser in die nächste Schale. So geht es weiter: jede Schale nimmt Wasser auf und gibt es weiter.
So könnte unser Leben als Christen auch sein: wir werden beschenkt und geben weiter, wir werden geliebt und können lieben.
 
Ich wünsche uns für das Jahr 2018,
dass wir die Kraft des Glaubens als stärkend und erfrischend erfahren,
dass Gott unserem Mangel abhilft und unsere Sehnsucht stillt.
dass wir wie eine Wasserschale, die nimmt und gibt,
den Strom der Liebe weiterleiten.

Dekanin Dorothea Richter

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