Gedenkgottesdienst für Dekanin i. R. Dorothea Richter

Viele hatten sich die Zeit nehmen können, bei der Trauerfeier für unsere ehemalige Dekanin Frau Dorothea Richter in Bayreuth dabei zu sein. Viele andere konnten aber auch nicht kommen und sich angemessen verabschieden.

Deswegen feiern wir am Freitag, den 23. September im 19.00 Uhr einen Gedenkgottesdienst in der Christuskirche in Kronach.

Herzliche Einladung dazu.

Trauer um Dekanin i. R. Dorothea Richter

Dorothea Richter


Leben wir, so leben wir dem Herrn; sterben wir, so sterben wir dem Herrn.
Darum: wir leben oder sterben, so sind wir des Herrn. (Römer 14,8)

Wir trauern um

Dekanin i. R.
Dorothea Richter
7. April 1955 – 3. September 2022

Während ihrer langen Amtszeit (1995–2019) als Dekanin in Kronach-Ludwigsstadt hat sie der Evangelischen Kirchengemeinde und dem Dekanatsbezirk ein freundliches Gesicht verliehen. Ihr Wirken in Seelsorge, Verkündigung und Leitung war geprägt von Menschenliebe, tiefem Glauben und christlicher Hoffnung. Wir sind dankbar für diesen Dienst, in dem sie das Evangelium den Menschen nahegebracht hat. Viele erlebten mit ihr und durch sie Gottes Segen.

Verbunden im Glauben an die Auferstehung der Toten und das ewige Leben wissen wir sie in Gottes Hand.

Die Pressemitteilung der Regionalbischöfin Dr. Dorothea Greiner können Sie hier lesen.

KMD Marius Popp in den Ruhestand verabschiedet

Viel Wehmut und jede Menge Emotionen gab es beim Abschieds-Gottesdienst von Marius Popp. Der hochgeschätzte Kirchenmusikdirektor wurde nach 20 Jahren als Dekanatskantor im Ev.-Luth. Dekanatsbezirk Kronach-Ludwigsstadt in den Ruhestand verabschiedet.
„Das ist für mich ein schwerer Tag, nach einer solch wunderbaren Zeit“, meinte Marius Popp sichtlich bewegt, begleitet von durch das Kirchenschiff donnernden warmen Applaus.
„Sie sind ein Kirchenmusiker mit Herz und Seele, der nicht einfach nur Musik macht, sondern sie lebt“, würdigte Dekan Dr. Markus Müller, der auch die kirchliche Entpflichtung des 66-Jährigen aus seinem Amt vornahm. Der Abschied sei ein besonderer Moment für den ganzen Dekanatsbezirk Kronach-Ludwigsstadt. Mit seinen ergreifenden, unvergesslich bleibenden Auftritten und Konzerten habe Popp die Kirchenmusik im Dekanat auf ein hohes Niveau geführt und ein Alleinstellungsmerkmal geschaffen. Für all dies sei man sehr dankbar. Obwohl ein Abschied immer einen Umbruch darstelle, sei damit auch stets ein Neuanfang verbunden.

Großer Applaus beim Abschiedsgottesdienst

Hoher Besuch zu den Jubiläen

Zum 550. Jubiläumsjahr der Geburt von Lucas Cranach war Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm in Kronach und Lauenstein zu Gast.

In der Fränkischen Galerie eröffnete er die kleine Kabinettsausstellung zum September-Testament, der Übersetzung des Neuen Testaments aus dem Griechischen, das erstmals im September 1522 erschien. Lucas Cranach d. Ä. sicherte gemeinsam mit dem auch als Verleger tätigen Goldschmied Christian Döring die Finanzierung des Buchprojekts. Die Illustration des Septembertestaments erledigte die Cranach-Werkstatt. Es sind große Holzschnittinitialen zu den vier Evangelien, der Apostelgeschichte sowie den Apostelbriefen. Nur die Offenbarung des Johannes (Apokalypse) ist mit 21 ganzseitigen Holzschnitten bebildert, wobei sich die Gestaltung von 13 dieser Blätter an Albrecht Dürers orientierte. 

Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm eröffnet die Ausstellung zum September-Testament in Kronach

Der Landesbischof bei der Ausstellungseröffnung

Bedford-Strohm, selbst ein Cranach-Nachfahre in der 13. Generation, trug sich dabei in Anwesenheit von Angela Hofmann, Erste Bürgermeisterin, auch in das Goldene Buch der Stadt Kronach ein.

Podcast "Einfach Kunst" in der Fränkischen Galerie zum September-Testament

Kronach im Jahre 2022, die Apokalypse droht – doch ist es so und was bedeutet dieses Wort „Apokalypse“ eigentlich? Vielleicht ist es sogar die Offenbarung, nach der wir alle streben? Diesen großen Themen widmet sich, in der aktuellen Folge der Reihe „Einfach Kunst“, Alexander Süß, Leiter Sachgebiet Museum & Stadtarchiv, Stadt Kronach, mit seinem Gast, dem evangelischen Theologen und Dekan Dr. Markus Müller.

Die Kabinettausstellung „500 Jahre September-Testament“ im Fürstenbau der Festung Rosenberg ist der Anlass und bietet tiefgründigen Gesprächsstoff zum letzten Buch der Bibel, der Johannesoffenbarung oder Johannesapokalypse. Cranachs Holzschnitte nur für dieses Buch im September-Testament sind auch Gegenstand der Ausstellung. Sie ist noch bis zum 30.10.2022 zu sehen und wird auch in den nächsten Folgen mit spannenden Themen begleitet.

Hier gelangen Sie zum Podcast

20 Jahre KZ-Gedenkstein Gundelsdorf

Ein Stein zur Erinnerung

Evangelische Jugend errichtet Gedenkstein aus dem KZ Flossenbürg /Andacht zum 20-jährigen Bestehen

Seit 20 Jahren ruht der KZ-Gedenkstein bei Gundelsdorf – aus diesem Anlass hatte die Evangelische Jugend einige Weggefährten und Befürworter eingeladen, die sie vor über 20 Jahren bei ihrer Spurensuche unterstützt hatten. Dekanatsjugendreferent Erich Gahnz erinnerte an die Initiative zur Errichtung des Gedenksteins, der am 8. Mai 2002 aufgestellt wurde und zuvor vom Kronacher Bildhauer Heinrich Schreiber aus einem Granitstein aus Flossenbürg geschlagen worden war und von ihm künstlerisch gestaltet wurde.

Anfang der 1990er-Jahre hatte sich die Evangelische Jugend von Oberfranken auf die Spurensuche nach der NS-Vergangenheit begeben. Ein Kreuzweg führte sie an das Außenlager Gundelsdorf, eine von über 100 Außenstellen des KZ-Flossenbürg. Vom 12. September 1944 bis 13. April 1945 waren hier 125 jüdische Häftlinge zur Zwangsarbeit in Baracken untergebracht.

108 Frauen und 17 Männer waren in Gundelsdorf und teils in Knellendorf unter menschenunwürdigen Bedingungen zur Arbeit gezwungen worden. Auf dem Hintergrund dieser Geschichte entstand die Initiative zu einem Mahnmal. Schließlich wurde als Standort der jetzige Platz an der B 85 ausgewählt – das Grundstück war der Intervention von Bürgermeister Manfred Raum zu verdanken.

Neue Wege in der Jugendarbeit im Dekanat Kronach-Ludwigsstadt

Neue Wege geht die EJ im Dekanatsbezirk Kronach-Ludwigsstadt. Die Dekanatsjugendkammer hat zusammen mit Dekanin Dr. Ulrike Schorn ein Konzept entwickelt, das die Jugendarbeit fördern soll. Deshalb wird es in Zukunft eine Komm- und Gehstruktur geben. Einzelne Mitglieder der Dekanatsjugendkammer werden sich in den Kirchengemeinden persönlich vorstellen und über die Jugendarbeit und die verschiedenen Angebote berichten. Gestartet wurde in der Kirchengemeinde Burkersdorf.

Seiten

Subscribe to Evang.-Luth. Dekanat Kronach-Ludwigsstadt RSS