Heinersberg-Nordhalben

 

 Pfarrer Dr. Hans-Peter GöllPfarrer Dr. Hans-Peter Göll

Grund 22
96365 Nordhalben

Tel.: 0 92 67 / 2 68
Fax: 0 92 67 / 91 31 81

E-Mail: pfarramt.nordhalben@elkb.de

Öffnungszeiten

Mittwoch09.00 - 12.00 Uhr

Homepage: www.kg-heinersberg-nordhalben-steinwiesen.de


Über unsere Gemeinde

JubilatekircheDie Kirchengemeinde Heinersberg-Nordhalben lebt selbstbewusst ihr evangelisches Bekenntnis als Minderheit in einer überwiegend katholischen Region.

Zur Diasporagemeinde gehören ca. 730 Gemeindeglieder in insgesamt zehn Ortschaften.

Heinersberg, Nordhalben und Steinwiesen bilden den Kern der Kirchengemeinde.


St. Johannis

Die sonntäglichen Gottesdienste finden sowohl in der Jubilate-Kirche im Grund (oben) in der Regel um 9.00 Uhr als auch in der St. Johanniskirche in Steinwiesen (unten) in der Regel vierzehntägig um 10.30 Uhr statt. Die aktuellen Gottesdienstzeiten finden Sie nebenstehend unter „Evangelische Termine“.

Den Klang der Kirchenglocken können Sie hier hören:
glocken.tv/nordhalben-grund
glocken.tv/steinwiesen


Geistliches Wort

Biblisches Leitwort für Heiligabend:

Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkünde euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. (Evangelium nach Lukas, Kapitel 2, Verse10 +11.

„Fürchtet euch nicht!“ Nach einem Sommer der Zuversicht ist die Angst und die Verzweiflung zurückgekehrt. Die politisch Verantwortlichen haben lange, zu lange (?) auf Optimismus gemacht, die Wissenschaftler und diejenigen, die an vorderster Front in den Krankenhäusern gegen Corona kämpfen, sind frustriert, weil sie weder in der Bevölkerung noch in der Politik Gehör fanden. Die „große Freiheit“, die gewährt und genommen wurde, beschert uns tausende von Schwerkranken und Toten.

Furcht greift um sich, Furcht davor, krank zu werden, Furcht davor, Entscheidungen treffen zu müssen, die die Bürger und Bürgerinnen verärgern könnten, Furcht vor Maßnahmen, die Freiheitsrechte einschränken und wirtschaftliche Existenzen zerstören. Dahinter stehen ernstzunehmende Gründe. Anders ist es bei denen, die Furcht vor einer Diktatur oder einer Weltverschwörung haben. Wenn diese Furcht nicht krankhaft ist, zeigt sie mangelnde historische und politische und vielleicht auch theologische Bildung.

„Fürchtet euch nicht!“ Eine Aufforderung, die aus Furcht befreien und Mut machen kann. Die Frage ist allerdings: Wer fordert dazu auf, keine Furcht zu haben? Steht hinter dieser Aufforderung jemand, der helfen kann in der Lage, die Angst macht? Jemand, der über dem steht, was uns in Furcht versetzt?

Hier spricht der Engel, der Bote Gottes, der von der Welt Gottes aus sich der Welt der Menschen zuwendet. Der Himmel ist offen. Menschen kommen in direkten Kontakt mit Gottes Macht. Deshalb ist die größte Furcht die Menschen, in diesem Fall die Hirten befällt, die Furcht vor Gott. Kann ich es aushalten, wenn Gott, der Schöpfer und Herr der Welt, sich mir unmittelbar zuwendet?

Doch der Engel nimmt den Hirten diese Furcht. Gott kommt zu euch nicht als eine alles überwältigende, alles bestimmende, vielleicht auch blind bestimmende Macht. Gott kommt zu euch als ein Kind, vor dem ihr euch nicht fürchten müsst; ein Kind, das jeden und jede von euch ganz unmittelbar und persönlich anspricht. Dieses Kind und seine ganze Geschichte gehen dir und mir zu Herzen.

Und doch: In diesem Kind ist Gott da, mitten unter uns, bei uns. Er ruft uns zusammen als seine Gemeinde. Wir gehören zu ihm, sind seine Familie. Seine Macht und Stärke ist unser Schutz vor allem Argen und Bösen. Deshalb gilt das „Fürchtet euch nicht!“ auch uns heute. Gott selbst steht dafür ein, dass uns die Furcht vor Corona nicht besiegen kann, nicht die Furcht davor, krank zu werden, nicht die Furcht davor, Entscheidungen treffen zu müssen, die ein Politiker, eine Politikerin persönlich verantworten muss, nicht die Furcht vor eingeschränkten Freiheiten.

So kommt auch dieses Weihnachten die Freude der Engel zu uns. Sie leben in einer Freude, die keine Furcht zulässt. Durch den offenen Himmel kommt diese Freude auch zu uns. Gott selbst bereitet sie uns; als Heiland, als Kind in der Krippe lässt er uns nicht allein, sondern befreit uns aus aller Furcht.

Eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit wünscht Ihnen

Ihr Pfarrer Hans-Peter Göll

 


Aktuelle Regelungen:

Bei den Gottesdiensten und anderen Veranstaltungen der Kirchengemeinde sollen allzu enge Kontakte vermieden werden. Weiter sind Auflagen, die die Hygiene betreffen und die Verbreitung des Virus verhindern bzw. die Gesundheit der Gottesdienstbesucher schützen sollen, zu beachten.

 

Folgende Auflagen gelten:

Die Gottesdienstbesucher müssen beim Betreten und Verlassen der Kirche eine FFP 2-Maske tragen. Daher bittet der Kirchenvorstand darum, dass Sie eine entsprechende Bedeckung mitbringen. Am Platz besteht keine Maskenpflicht, allerdings wird angeraten, beim Singen die Maske zu tragen. Ein Abstand von 1,5 Metern zu Personen eines anderen Haushaltes muss eingehalten werden.

Die Hände müssen vor und nach dem Gottesdienst desinfiziert werden. Auch beim Betreten und beim Verlassen der Kirche ist darauf zu achten, dass der Sicherheitsabstand gewahrt wird.

Die Höchstzahl an Gottesdienstbesuchern pro Gottesdienst beträgt, je nachdem wie viele Familien mit wie vielen Personen teilnehmen, 25 - 40.

Wenn Sie Sorge um Ihre Gesundheit haben, ist es verständlich, wenn Sie auf den Gottesdienstbesuch verzichten. Ansonsten bitte ich Sie, die größeren Freiheiten bei Gottesdiensten zu nutzen und die gottesdienstliche Gemeinschaft zu suchen.

Für Beisetzungen auf dem Friedhof gibt es zurzeit keine Beschränkung der teilnehmenden Personen sowie keine allgemeine Obergrenze. Trauerfeiern in der Kirche sind möglich.

Für die Gottesdienste an Heiligabend hat der Kirchenvorstand beschlossen, dass nach jetzigem Stand der Vorschriften die 3-G-Regel gilt. Nach dieser Regel wird keine Höchstgrenze für die Besucherzahl in einer Kirche festgelegt. Allerdings gilt die Maskenpflicht auch am Platz. Bitte bringen Sie die entsprechenden Nachweise mit. Die Durchführung von Tests vor Ort ist nicht möglich.

Pfarrer Dr. Hans-Peter Göll

 

Wir feiern Gottesdienste

in der Jubilate-Kirche:

  • Sonntag, 23. Januar, 09.00 Uhr: Gottesdienst zum 3. Sonntag nach Epiphanias (Beim Singen sollen Masken getragen werden.)

  • Sonntag, 30. Januar, 09.00 Uhr: Gottesdienst zum Letzten Sonntag nach Epiphanias mit Feier des heiligen Abendmahls (Beim Singen sollen Masken getragen werden.)

  • Sonntag, 06. Februar, 14.00 Uhr: Gottesdienst zum 4. Sonntag vor der Passionszeit mit anschließender Gemeindeversammlung(Beim Singen sollen Masken getragen werden.)


in der St. Johanniskirche:

  • Sonntag, 30. Januar, 10.30 Uhr: Gottesdienst zum Letzten Sonntag nach Epiphanias mit Feier des heiligen Abendmahls (Beim Singen sollen Masken getragen werden.)

  • Sonntag, 06. Februar, 14.00 Uhr: Gottesdienst zum 4. Sonntag vor der Passionszeit in der Jubilate-Kirche mit anschließender Gemeindeversammlung(Beim Singen sollen Masken getragen werden.)