Pfarrkirche St. Nikolaus Lauenstein

„Sonne unter der Burg“

Pfarrkirche St. Nikolaus Lauenstein Bild: Hans Peetz

An der Südwand des im Jahr 1787 neu erbauten Kirchenschiffs zeigt die Sonnenuhr wieder die Sonnenstunden an.

Die Wappen der Herren von Thüna und der Markgrafen weisen zur Burg Lauenstein hinauf.

Im hellen, freundlichen Kirchraum prangt oben auf dem Kanzelaltar über dem roten brandenburgischen Adler die goldene Sonne und umschließt das Dreieck als Zeichen des dreieinigen Gottes.

Hier enthält es sowohl die drei Feuerflammen als auch den hebräischen Gottesnamen „Jahwe“.


Aus der baufällig gewordenen Vorgängerkirche stammen das prunkvolle Wappen derer von Thüna an der Brüstung ihrer ehemaligen Loge und vor allem die Bilder der vier Evangelisten mit Jesus Christus, dem Licht der Welt, in der Mitte (1606).

Die Verzierungen am Altar und an der Orgel mit den auffallend großen bunten Fantasieblüten wurden aus der Kirche von Lauenhain übernommen, die beiden farblich passenden Engel kamen erst 1930 von der Burg herunter.

Diese thront seit 1150 oben auf dem Berg, eine Kirche wird erstmals im Jahr 1381 urkundlich erwähnt

Pfarrkirche St. Nikolaus Lauenstein Kanzelaltar Bild: Hans Peetz