Konfirmation

Mit Christus verbunden

Die Kirche war voll besetzt und festlich geschmückt. Der Posaunenchor unter der Leitung von Karlheinz Krause spielte zum Einzug. Der Kinder- und Jugendchor Ohrwürmer aus Unterrodach mit Annemie Guggemos und Fabienne Heinritz hatte sich schon aufgestellt, Philipp Wollner begleitete den Chor am Klavier und den Gemeindegesang an der Orgel.

Die Gottesdienstbesucher erhoben sich von ihren Plätzen, als sieben junge Menschen mit Behinderung anlässlich ihrer Konfirmation in die Kirche einzogen. Zu ihren Ehrenplätzen begleitet wurden sie vom Kirchenvorstand und von einem großen Teil der 14 Tage vorher konfirmierten Jugendlichen. Auch sie hatten sich noch einmal in Schale geworfen. Sie halfen beim Einzug auch den beiden im Rollstuhl. In den ersten Bankreihen erwarteten die Eltern ihre stolzen Kinder.

Konfirmanten Schmölz 2019

Die Gruppe der Jugendlichen aus dem gesamten evangelischen Dekanat Kronach-Ludwigsstadt hat sich seit Anfang des Jahres getroffen, um sich auf diesen Tag vorzubereiten. Sie gehen in Kronach und Ahorn zur Schule. Im Beichtgottesdienst am Tag zuvor blickten Die Familien auf die gemeinsame Zeit und ließen manch Schweres vom barmherzigen Gott leichter machen.

Erneuter Segen für Konfirmanten

Dekan Walter Trenkle erneuert Segen für seine Goldenen und Diamantenen Konfirmanden

Ein ganz besonderes Jubiläum durfte Dekan Walter Trenkle in seiner alten Gemeinde Schmölz feiern. Vor 50 und vor 60 Jahren stand er als Pfarrer am Altar und hat die Jubilare der Goldenen und Diamantenen Konfirmation als junge Menschen eingesegnet. In seinem Grußwort zu Beginn des Gottesdienstes war viel Dankbarkeit zu spüren. Und dass seine auch anwesende Ehefrau Else und er dies erleben dürfen, empfindet er als ein Geschenk Gottes. Mit berührenden Worten brachte er seinen Glauben zum Ausdruck, in all den Jahren von Gott begleitet zu sein.

Das Wort aus Psalm 33 „Die Erde ist voll der Güte des Herrn.“ gab dem Sonntag Miserikordias Domini den Namen und zog sich wie ein roter Faden durch das Jubiläum. Die beiden Pfarrer Walter Trenkle und Gerald Munzert erneuerten gemeinsam den Segen für alle anwesenden Jubilare.

Beim gemeinsamen Einzug bildeten die Kirchenvorsteher und die fast vollzählig erschienenen Jungkonfirmierten ein Spalier für die Jubilare. Der Gospelchor mit Gary O‘Connell sang aus voller Kehle und lud damit ein zum eigenen Jubiläum mit Matinee am 26. Mai. Jürgen Häfner vertrat würdevoll den Hauptmesner.

Silberne 25 Jahre: Holger Geßlein, Volker Gütlein, Christian Hofmann, Heike Höhn geb. Büttner, Kathrin Pfeuffer geb. Hartmann, Sabine Fischer geb. Knauer, Melanie Stengel geb. Schneider, Karin Ultsch geb. Stammberger und Katrin Gareiß geb. Trukenbrod.

Goldene 50 Jahre: Horst Backert, Heinz Geßlein, Siegmund Herzog, Erwin Knauer, Alfred Koch, Ulrich Lauterbach, Klaus Naß, Gerhard Süß, Günter Stumpf, Norbert Wieder, Angelika Malinowski geb. Bauer, Waltraud Popp geb. Geßlein, Jutta Reinhardt geb. Kestel, Siglinde Hornung geb. Kohles, Regina Lindner, Beate Engel geb. Probst und Brigitte Ewald geb. Seel.

Goldene 50 Jahre

So sahen Konfirmanden früher aus!



Ausstellung zur Konfirmation in der Kulturhalle in Hain

Aus Anlass des 350. Jubiläums der Dreifaltigkeitskirche läuft in der „Alten Schule“ in Hain eine Ausstellung. Die Idee dazu hatte die stellvertretende Vertrauensfrau Sabine Siegelin.

Sie sammelt mit großer Leidenschaft alte Fotos und Dokumente früherer Konfirmationen.

Die Ausstellung über Konfirmationsfeiern der vergangen 50 Jahre in der Kirchengemeinde Hain stößt auf großes Interesse. (Von links) Helferin Michaela Siegeln, Pfarrer Reinhold König, Initiatorin Sabine Siegelin Bild: Karl-Heinz Hofmann

„Die Kirche“, so sagt sie, „ist nur eine steinernes Gebäude, wenn keine Menschen ein und ausgehen, auch wenn sie 350. Geburtstag feiert“. Bedeutung bekomme das Gotteshaus erst durch die Menschen, die sich ihr zugehörig fühlen. Diesen Menschen sei die Ausstellung gewidmet, so Siegelin.

Über 100 Exponate hat sie auf neun großen Schautafeln zusammengestellt. Das älteste Foto stammt aus dem Jahr 1922. Am Anfang wollte sie eigentlich nur eine Bilderreihe der Konfirmanden durch die Jahrzehnte zusammentragen. „Allerdings fielen mir dabei auch andere Aspekte ins Auge, die ich interessant fand“, erzählt sie während eines Rundgangs.

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